Carmel Zoum – Skwamat (Digital Download)

Carmel Zoum pfeffert mit ihrem Debut-Album “Skwamat” eine klare Ansage für Feminismus auf den Dancefloor und zelebriert tanzbare Ideen zu Anarchie und Antikapitalismus (DIGITAL DOWNLOAD, Release 13.2.2015)

Empfohlener Preis: 8,00

inkl. USt. Dig.
Voraussetzung: MP3 Player, wie ein PC oder sowas wie ein iPod.

Mindestpreis: 3,00

Produktbeschreibung

Carmel Zoum – Skwamat – Album – Digital Download

Release: 13.02.2015

Carmel Zoum pfeffert mit ihrem Debut-Album “Skwamat” eine klare Ansage für Feminismus auf den Dancefloor und zelebriert tanzbare Ideen zu Anarchie und Antikapitalismus.

Es ist die kongolesische Popmusik Soukouss, die die Singjay Carmel Zoum zur Dancehall-Musik brachte. Als sie als Teenager begann, in Reggae-Bands zu singen, spürte sie viele Parallelen zwischen der Musik ihrer Herkunftslandes und der Musik der jamaikanischen Nachkommen kongolesischer Sklaven. Die Sängerin mit raschem Flow, die sich auch in Drum´n´Bass und Electro zu Hause fühlt, verlässt Frankreich, das Land ihrer Kindheit im Jahr 2000. Carmel Zoum zieht nach Deutschland, wo sie mit unterschiedlichen Soundsystems und Bands zusammenarbeitet, unter anderem mit den Irie Revoltés. So toastet sie zum Beispiel einen Part auf dem gemeinsamen Track „Mes sœurs“. Nach zahlreichen Features und One-Riddim-Tracks veröffentlicht sie am 13. Februar 2015 ihr erstes Album Skwamat auf dem Berliner Label Springstoff.

Skwamat bezieht sich auf die Hautabstreifung bei Reptilien sowie auf Carmel Zoums Faszination für Schlangen als Symbole der menschlichen Fähigkeit zur ständigen inneren Verwandlung. Vielfach geht es heute vor allem bei jamaikanischem Dancehall um Sex und Gewalt. Carmel Zoum orientiert sich mit ihrem Sound eher an der herkömmlichen Dancehall-Tradition der 70er und 80er Jahre als engagierte Musik für und von Unterdrückten. Auf Skwamat ist auch ihre Premiere als Producerin zu hören. Der Track „Mabele Riddim“ zeigt ihre Metamorphose aus Dancehall und afrikanischen Rhythmen mit Drums und Bass.

Carmel Zoum beschreibt den Entstehungsprozess ihres ersten Albums: „Als ich begann, Lyrics zu schreiben, waren es keine wirkliche Songs, sondern eher kleine politische Reden auf Dancehall Beats. In den neueren Texten des Albums habe ich versucht die Inhalte eher abstrakt darzustellen, die Themen eher symbolisch oder mit Humor darzustellen. Mein Ziel ist, die Tracks richtig tanzbar zu machen, so dass sie beim ersten Anhören vielleicht nur als bloße Party-Songs wahrgenommen werden. Aber wenn man sich Zeit die Texte zu verstehen oder zu lesen, wird deutlich, dass mehr dahinter steckt.“

Das Album Skwamat entstand in Kooperation mit Firewheel Records und dem Dubstep-DnB-Produzenten Di Lion.

Das Record Release Konzert findet am 21. März im Rahmen der Female Focus Party im cassiopeia Berlin statt.

Tracklist:

1. Dancehall Hardcore (Riddim: Summerfire aka Tropix)
2. Action (feat. Refpolk) (Riddim: Tek it off)
3. Mad (Riddim: King Orle)
4. Loin (feat. JF Kubi) (Riddim: Batty Rider)
5. Panther (Riddim: Fresh Day)
6. Oury Jalloh (feat. Msoke & Mal Elevé) (Riddim: Jaro)
7. No Suit (Riddim: Animosity)
8. Lucifer Effect (Riddim: Wobbizzle)
9. Black Roses (Riddim: Punch in)
10. Mabele Riddim

Recorded at: LeijiONE
All Tracks Produced, Arranged & Mixed by: Firewheel Records, Di Lion, Carmel Zoum
Mastered by: SoulForce Mastering
Pictures by: www.composio.de