EXTRALEBEN

EXTRALEBEN ist ein Produktionslabel für Theater– und Live-Performances mit Hauptsitz in Zürich und Berlin. Die Formation besteht aus einem fluiden Ensemble von Künstlern und Akteuren. Ihre beiden selbstgeschriebenen Theaterperformances A Lovely Piece of Shit und Die Null Protokolle werden in Clubs und an Techno-Festivals aufgeführt und beschäftigen sich mit diesen Orten als Spannungsraum zwischen utopischen und dystopischen Gesellschaftsentwürfen. Der Zuschauer nimmt in den immersiven Bühnenformaten die Rolle eines Zeugen ein, der das Geschehene aus nächster Nähe miterlebt und ggf. Einfluss darauf nehmen kann. Der Zuschauer wird so zu einem Beteiligten innerhalb einer Szenerie.

Trailer: A lovely Piece of Shit


Trailer: A Lovely Piece of Shit - Unicorn


A LOVELY PICE OF SHIT


EXTRALEBEN verwandelt in ihrem immersiven Technotheater A Lovely Piece of Shit die Tanzfläche zum Schauplatz hedonistischer Grabenkämpfe. Auf der Flucht vor First-World Problems errichten sie dort mit dem Publikum zusammen das Wummerland: ein goldenes Refugium für Einhörner. Auf der Jagd nach dem Glück ziehen darin alle von Höhepunkt zu Höhepunkt und stürzen sich kollektiv in einen schillernden Tiefenrausch - hier lächelt dein Spiegelbild immer, der DJ wird zum Glücksorakel, während ein Astronaut nach Ketamin schreit und die Träume des Affen King Louie an der Spitze der Nahrungskette zerplatzen.
A Lovely Piece of Shit wird zur Eröffnung oder während einer Clubnacht gespielt. Seit 2014 tourt die Crew mit ihrer persönlichen Dystopie einer Wohlstandskultur durch die Technoclubs und Festivals unserer Zeit. Die goldenen Fahnen des Wummerlands wehten schon auf der Fusion, At.Tension, im Mensch Meier Berlin, Südpol Hamburg, im Gängeviertel, Hive Zürich, Hinterhof Basel und diversen anderen Clubs und Festivals.

Trailer: NULL PROTOKOLLE


OST NULL: Dave Eleanor - Nobody


DIE NULL PROTOKOLLE


Die Null Protokolle fangen da an, wo A Lovely Piece of Shit aufhört: In den Überresten einer Gesellschaft, die dachte es könne immer nur steil nach oben gehen. Das Stück spielt während der After- oder nach der Closing-Hour. Die, die das Ende haben kommen sehen, haben sich schon längst verpisst. Die, die es nicht begriffen haben, die sind hier drin gestrandet. Orientierungslos, knietief im Trümmerhaufen der eigenen Vergnügsamkeit. Bass, Lightshow, Nebel – die Maschine läuft in Endlosschleife und behauptet weiterhin stoisch «Happy Hour». Aber etwas ist uns abhandengekommen, eine Vision. Und so begeben sich die Hinterbliebenen auf die Suche nach einem Ausweg aus der Misere.
Die Null Protokolle ist Extralebens Auseinandersetzung mit dem eigenen ideologischen Vakuum und der Fragestellung «Was nun?». Unsere eigenen Zukunftsvisionen haben wir bis zur Auflösung dekonstruiert, wie soll man dann noch Substanz für etwas neues finden? Die Null Protokolle ist ein stilles bildgewaltiges Stück, dass ich mit unserer gefühlten Sprach- und Machtlosigkeit auseinandersetzt und in der Leere das Potenzial zur Erneuerung sucht.




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